Fremdsprachen



Das Berufskolleg Wirtschaft und Verwaltung Lothringerstraße versteht sich als Teil der euregionalen Bildungslandschaft (Schulziel), weshalb den Fremdsprachen im Unterricht eine besondere Bedeutung zukommt. Auch durch die Pflege und ständige Erweiterung der Auslandskontakte wird das Berufskolleg seiner Verantwortung innerhalb der Euregio gerecht.
Das Berufskolleg legt besonderen Wert auf die ("fremd-") sprachliche Kompetenz. So werden für verschiedene Zielgruppen die folgenden Sprachen angeboten:
Spanisch, Französisch, Englisch und Niederländisch.
Spanisch ist eine Weltsprache.
Spanisch ist Muttersprache für fast 350 Millionen Menschen.
Es ist offizielle Landessprache natürlich in Spanien (www.red2000.com) den meisten Ländern Lateinamerikas (www.verreisen.de) und sogar in Afrika.
¿En qué países se habla español?
In welchen Ländern spricht man Spanisch?
Das Fach Spanisch wird am Berufskolleg in den folgenden Bildungsgängen unterrichtet:
- Höhere Berufsfachschule (HöHa)
- Höhere Berufsfachschule mit gymnasialer Oberstufe (GOSt)
- Industriekaufmann/-frau.
Das Fach Französisch wird am Berufskolleg Lothringer Straße in folgenden Bildungsgängen unterrichtet:
- Höhere Berufsfachschule (HöHa)
- Höhere Berufsfachschule mit gymnasialer Oberstufe (GOSt)
- Höhere Berufsfachschule für Abiturienten
- Industriekaufmann/-frau.
Französisch kann als neueinsetzende Fremdsprache oder als fortgeführte Fremdsprache gewählt werden. Der Kurs Französisch als fortgeführte Fremdsprache bietet sich an für Schüler, die Französisch ab Klasse 7 (2. Fremdsprache in Realschulen, Gymnasien, Gesamtschulen) oder ab Klasse 9 gelernt haben (2. oder 3. Fremdsprache in Gesamtschulen/3. Fremdsprache in Gymnasien.)
Ziel des Kurses ist es in Abhängigkeit von den jeweiligen Ausgangs-voraussetzungen Kommunikationssituationen des Alltags, z. B. im Café, auf dem Markt, im Hotel, zu erarbeiten und einzuüben.
Von besonderer Bedeutung ist allerdings die berufsbezogene Orientierung des Faches. Das heisst, der Schüler lernt u.a. :
- Geschäftsbriefe in Französisch zu verfassen
- Telefongespräche in der Zielsprache zu führen
- eine Geschäftsreise nach Frankreich zu planen
- sich ggf. auf eine Stelle im französischsprachigen Ausland zu bewerben.
Die landeskundlichen Kenntnisse im Bereich der Betriebs- und Volkswirtschaft ergänzen dieses Themenfeld.
Zugangsvoraussetzungen für die Teilnahme am Englischunterricht der HöHa sind sechs Jahre Schulenglisch. Auf dieser Grundlage werden die fremdsprachlichen Kenntnisse vor allen Dingen um den Bereich des wirtschaftlichen (betriebs- und volkswirtschaftliches Fachvokabular in z. B. Zeitungstexten) und kaufmännischen (Handelskorrespondenz) Englisch erweitert.
Daher werden vorrangig Themen behandelt sowie mündliche und schriftliche Fertigkeiten eingeübt, die auf spätere berufliche Situationen angewendet werden können. Daneben ist die Bewältigung verschiedenster Alltagssituationen im Leben der Schüler/innen Gegenstand des Englischunterrichts.
Um die Fachhochschulreife zu erlangen, muss nach zwei Jahren eine Abschlussklausur geschrieben werden.
- HörverstehenGespräch, Diskussion, Interview, Telefonat, Referat, Nachrichten
- SprechfertigkeitTelefonat, Verhandlung, Referat, Stellungnahme
- LeseverstehenFachtexte, Gebrauchstexte, Zeitungstexte
- SchreibfertigkeitGesprächs- und Telefonnotiz, Diktat, Beschreibung, Zusammenfassung, Kommentar, Geschäftsbriefe
- Übersetzeninsbesondere vom Englischen ins Deutsche
Die Inhalte des Berufsgrundschuljahres im Fach Englisch orientieren sich stark an den Themenbereichen, die für die Höhere Berufsfachschule vorgesehen sind. Die Ausbildung dauert allerdings nur ein Jahr, d. h. dass die Inhalte in z. T. verkürzter und vereinfachter Form vermittelt werden. Ein Wechsel von der Berufsfachschule in die Höhere Berufsfachschule kann aufgrund des ähnlichen Aufbaus der fremd-sprachlichen Inhalte innerhalb der ersten drei Monate nach Beginn des Schuljahres erfolgen.
Abweichungen vom Lehrplan für das Fach Englisch in der Höheren Berufsfachschule bestehen in den Zugangsvoraussetzungen und dem fremd-sprachlichen Leistungsniveau. Wie der Name sagt, ist die Hochschulreife Voraussetzung für die Teilnahme an diesem einjährigen Lehrgang. Darüber hinaus müssen die oben angegebenen Inhalte in verkürzter Zeit vermittelt bzw. erlernt werden. Im Vergleich zur zweijährigen Höheren Berufsfachschule wird ein noch stärkeres Gewicht auf die Beherrschung vielfältiger Aktivitäten/Situationen im Rahmen der englischen Geschäftskorrespondenz gelegt.
Der Englischunterricht der gymnasialen Oberstufe konzentriert sich auf die drei Themenschwerpunkte Wirtschaft, Gesellschaft und Politik. Dabei werden die beiden Textgruppen fiktionale (literarische) und nicht-fiktionale (Sach-)Texte in gleichem Umfang behandelt. Der Unterricht bereitet sowohl auf ein späteres Hochschulstudium als auch auf den künftigen (u.U. kaufmännischen) Beruf vor.
Hörverstehen
Gespräch, Diskussion, Instruktion, Rede, Hörspiele Telefonat, Referat, Nachrichten
Sprechfertigkeit
Alltags- Geschäfts- und Telefongespräche, Diskussion, Verhandlung, Referat, Stellungnahme
Leseverstehen
Zeitungs- und Zeitschriftenartikel, Fach-Sach-/ texte, Gebrauchsan-weisungen, Werbetexte, Cartoons, fiktionale Texte, Rezensionen, Interpretationen
Schreibfertigkeit
Gesprächs- und Telefonnotiz, Diktat, Beschreibung, Vertextung bildlicher Vorlagen, Zusammen-fassung, Kommentar, Geschäftsbriefe, Textanalyse, Interpretation
Übersetzen Dolmetschen
Deutsch-Englisch, Englisch- Deutsch
Englisch wird als Leistungskurs (ab Jahrgangsstufe 12.1, fünfstündig) und als Grundkurs (ab Jahrgangsstufe 11.1, dreistündig) angeboten. Es kann als drittes oder viertes Abiturfach gewählt werden.
Englisch wird im Rahmen des gesamten berufsbezogenen Lehrkonzepts der IT-Ausbildungsgänge angeboten. Eine enge Verzahnung mit den ausbildungsspezifischen Lernfeldern wird durch die gezielte Vorbereitung auf Kommunikationssituationen im beruflichen Alltag sowie durch die Vermittlung entsprechenden Fachvokabulars aus der Computertechnik sichergestellt. Viele Sprechanlässe und Hervorhebungen der wichtigsten sprachlichen Mittel dienen zielgerichtetem Lernen.
Schwerpunktmäßig werden folgende Themenbereiche der jeweiligen Ausbildung zielsprachlich aufbereitet: Hard- und Software, PC-Prozessoren, Betriebssysteme, Virtual Reality, Internet, Online-Dienste, Datenübertragung. Darüber hinaus werden im Englischunterricht die technischen Schwerpunkte mit wirtschaftlichen verknüpft. Im Vordergrund stehen hier IT-Unternehmensprofile und -organisation, Nachrichten und Informationen aus der Wirtschaft sowie Teilbereiche der Geschäftskorrespondenz.
Die Englischkurse für Bank- und Industriekaufleute bereiten auf die Prüfung "Zusatzqualifikation Englisch für kaufmännische Auszubildende" bei der IHK vor. Inhalte der schriftlichen Prüfung sind: das Verfassen eines englischen Geschäftsbriefs nach deutschen Stichwortangaben, kurzgefasste Mitteilung zu einem vorgegebenen Geschäftsfall in Englisch, Zusammenfassung eines fremdsprachig geführten Telefongesprächs sowie eines in Englisch abgefassten Geschäftsbriefs in deutscher Sprache. Zusätzlich muß ein Nachweis der allgemeinen Fremdsprachenbeherrschung durch einen C-Test (besondere Form eines Wortergänzungstests) erbracht werden. Die mündliche Prüfung umfasst folgende Leistungen: ein Telefongespräch allgemeingeschäftlicher Natur in Englisch sowie ein Gespräch, das auch zwischen mehreren Prüfungsteilnehmer/innen als Gruppengespräch geführt werden kann. Dabei muss der/die Prüfungsteilnehmer/in nachweisen, dass er/sie sich über Themen aus seinem/ihrem Ausbildungsbereich unterhalten kann und häufig auftretende Alltagssituationen (z. B. Begrüßen, Vorstellen sprachlich angemessen bewältigt. Nach bestandener IHK- Prüfung kann ein entsprechendes Zertifikat des Chamber of Commerce in London ausgestellt werden.
Im Englischunterricht der Fachschule für Wirtschaft werden allgemeine und berufsbezogene sprachpraktische Kenntnisse und Fertigkeiten vermittelt. Oberstes Ziel ist die Vertiefung der mündlichen Sprachkompetenz in Alltags- und berufsspezifischen Situationen. Dabei werden in vielfältigen Handlungssituationen Sprechanlässe geschaffen, die dem/der Lehrgangsteilnehmer/in ein breites Spektrum zielsprachiger Kommunikation bieten.
U. a. werden die folgenden Themen und Handlungssituationen behandelt:
- formelle /informelle Gespräche;
- Vorbereitung und Buchung von Geschäftsreisen;
- Vorstellung des eigenen Unternehmens;
- Beschreibung von Produkten und Dienstleistungen;
- Vorbereitung und Durchführung von Diskussionen und Dienstbesprechungen;
- Darstellung und Beschreibung von Diagrammen;
- das Führen englischsprachiger Telefongespräche;
- das Verfassen von Geschäftsbriefen.
Der Englischunterricht des 8-semestrigen Lehrgangs dient im ersten Jahr zusätzlich der Auffrischung von Grammatik und allgemeinem Wortschatz.