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Berufsbild/Ziele

Der neue Ausbildungsgang Industriekaufmann/Industriekauffrau Plus verbindet die Vorteile der bewährten Ausbildung zum Industriekaufmann durch ein attraktives Qualifikationsprofil, das zum einen auf den Weltmarkt, zum anderen speziell auf den Wirtschaftsraum der Euregio ausgerichtet ist.

Seit dem Schuljahr 2004/2005 wird an unserer Schule die berufliche Zusatzqualifikation Euregiokompetenz angeboten.
Die Euregiokompetenz ist eine in allen Partnerregionen der Euregio-Maas-Rhein (EMR) anerkannte Qualifikation.

So werden die Schüler des Ausbildungsgangs Industriekaufmann Plus am BWV an zwei Berufschultagen gezielt auf drei Qualifikationen vorbereitet:

Integraler Bestandteil der
Ausbildung ist ein Auslandspraktikum, das
im französischsprachigen Teil Belgiens durchgeführt wird. 

Um von dem Praktikum optimal profitieren zu können, werden die Schüler im Unterricht in den Fächern Französisch und Euregiowirtschaft fit gemacht.

Während des Auslandsaufenthaltes und auch später in ihrem Unternehmen werden sie beweisen können, dass sie mit Kollegen, Kunden oder Geschäftspartnern aus der Euregio in deren Sprache umgehen können, ihre Kultur kennen und dass sie über ein vielseitiges Wissen über Gesetzgebung und Bestimmungen im Wirtschaftsraum der Euregio verfügen.

 

Ansprechpartner

Bildungsgangleiterin Industrie :

Christine Stein

AP_Industrie.gif 

Fremdsprachen:

 Andrea Berks

 


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Voraussetzungen

Es gibt keine speziellen Voraussetzungen für den Ausbildungsgang "Industriekaufmann/Industriekauffrau Plus". Ansprechen möchten wir vor allem

- Schüler mit Fachabitur

- Schüler mit Abitur

- Studienabbrecher, die eine praktische Tätigkeit suchen.

Da der Ausbildungsgang "Industriekaufmann/Industriekauffrau Plus" eine kaufmännische Ausbildung mit Fremdsprachen kombiniert, sind das Interesse für Wirtschaft, Ausland und ein Gespür für Fremdsprachen erforderlich.

Interressierte sollten sich frühzeitig um eine Ausbildungsstelle bemühen und mit dem Ausbildungsbetrieb eine Anmeldung für den Ausbildungsgang "Industriekaufmann/Industriekauffrau Plus" an unserem Berufskolleg vereinbaren.

 


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Lerninhalte

Übersicht der Lerninhalte der/des Industriekaufmann/Industriekauffrau Plus

 
Stundenkontingent 360 Stunden in 2 Jahren
Unterrichtsstunden werden innerhalb der Schulzeit erteilt.

 
Fach Inhalte Stunden
Englisch
Anforderung laut IHK-Zertifizierung
160
Französisch
















Inhalte laut Anforderung der KMK-Zertifizierung:

  1. Kontaktaufnahme und –pflege
  2. Präsentation der Firma
  3. Beschreiben von Produkten
  4. Treffen von Vorbereitungen eines Meetings
  5.  Teilnahme an einer Konferenz
  6. Diskussion von Ergebnissen
  7. Vergleich von Alternativen
  8. Planung und Durchführung von Vorhaben
  9. Führung eines Unternehmens
  10. Treffen von Reisevorbereitungen
  11. Fehlersuche und Reparatur
  12. Vergleich der beruflichen Bildung in unterschiedlichen Ländern
  13. Arbeitssuche im Ausland

160
 

 

 

 

 

 

„Euregiowirtschaft“
(Informationskompetenz)





  1. Aufenthaltsrecht, Melderecht und Arbeitserlaubnis in der Euregio-Maas-Rhein
  2. Anerkennung von Zeugnissen und Diplomen
  3. Soziale Sicherungssysteme
  4. Familienhilfen
  5. Steuern und Steuerrecht
  6. Arbeits- und Tarifrecht

40

 


 

Praktikum 10-tägiges Praktikum im französischsprachigen Teil Belgiens

 
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Unterrichtsorganisation

Das Stundenkontingent umfasst ca 360 Stunden in 2 Jahren.
Die Unterrichtsstunden werden innerhalb der Berufsschulzeit erteilt.

 
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Abschlussprüfung

Am Ende der Ausbildung absolvieren die Teilnehmer des Euregiokompetenz-Lehrgangs zusätzlich zu der Abschlussprüfung vor der IHK zum/zur Industriekaufmann/Industriekauffrau zwei Prüfungen, die im BWV abgenommen werden:

  1. eine standardisierte Fremdsprachenprüfung (KMK-Fremdsprachenzertifikat) auf unterschiedlichen Niveaus des Europäischen Referenzrahmens
  2. eine schriftliche Prüfung im Fach Informationskompetenz.

Mit Nachweis der vier Teilkompetenzen

1. Fremdsprachenkompetenz

2. Interkulturelle Kompetenz

3. Informationskompetenz

4. Euregiokomeptenzpraktikum

und dem Bestehen der beiden Abschlussprüfungen erhalten die Schüler

  • das Euregiokompetenzzertifikat
  • das Fremdsprachenzertifikat der Kultusministerkonferenz
  • ein Praktikumszeugnis des belgischen Unternehmens, bei dem das Praktikum abgeleistet wurde.
 
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